Mi, 22. November 2017

„Motorradausflug“

13.05.2009 17:00

Ansfeldener erlebt Horrortrip in Afrika

Ein Mann aus Ansfelden ist bei einem Motorradunfall in Namibia schwer verletzt worden. Er wurde nach einer wahren Odyssee schließlich mit dem Ambulanzjet in die Heimat gebracht.

Walter V. aus Ansfelden wollte gemeinsam mit seiner Frau eine mehrwöchige Motorradtour durch Namibia unternehmen. Am 25. April ging die Reise los. Bereits wenige Tage später beendete ein Sturz mit dem Motorrad die geplante Tour. "Was danach folgte, war mehr Abenteuer, als man sich normalerweise von einer Afrikareise erwartet", berichtet Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

Auf Pickup 500 Kilometer über Schotterpiste
Der verunglückte Ansfeldener und seine Frau wurden - allein auf weiter Flur - von einem deutschsprachigen Farmer geborgen. Der brachte die beiden auf seine Farm, wo sie dann auch übernachteten. Am nächsten Tag wurde der Oberösterreicher samt Motorrad auf einen Pickup geladen. Damit ging es dann rund 500 Kilometer über eine Schotterpiste nach Windhoek. Dort wurde in einer privaten Klinik ein doppelter Beinbruch bei Walter V. diagnostiziert. In einer sofortigen Operation wurde das Bein versorgt. Der Automubilclub schickte einen Arzt nach Windhoek der die Transportfähigkeit des Verunglückten feststellte. Daraufhin wurde der Patient mit hochgelagertem Bein in Begleitung seiner Frau und des Arztes nach München geflogen. Dort wartete bereits ein Krankenwagen für den weiteren Transport nach Hause.

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