Di, 21. November 2017

„Fühle mich elend“

09.05.2009 16:04

Mia Farrow beendet Hungerstreik für Darfur

US-Schauspielerin Mia Farrow hat ihren Hungerstreik für die notleidenden Menschen in der sudanesischen Krisenregion Darfur nach zwölf Tagen beendet und den Stab an den britischen Unternehmer Richard Branson weitergegeben. Ihr Arzt habe wegen gesundheitlicher Bedenken einen sofortigen Abbruch des Fastens empfohlen, teilte die 64 Jahre alte Goodwill-Botschafterin der Vereinten Nationen am Freitag auf ihrer Internetseite mit. Branson habe sich angeboten, die Aktion fortzusetzen. Mit dem Hungerstreik wollte Farrow erreichen, dass die von der sudanesischen Regierung ausgewiesenen Hilfsorganisationen wieder ins Land gelassen werden.

Die Schauspielerin, die sich schon lange für die Flüchtlinge in Darfur einsetzt, hatte seit dem 27. April nur noch Wasser getrunken und keinerlei Nahrung mehr zu sich genommen. Am elften Fastentag schrieb sie in ihrem Internet-Tagebuch: "Heute habe ich echt zu kämpfen."

Am Freitag, dem zwölften Tag, hieß es zunächst: "Fühle mich elend. Blutzucker unter 40. Muskeln schmerzen. Ich werde nicht mehr lange weitermachen können." Später stellte sie dann die Mitteilung vom Ende der Aktion ins Netz.

Farrow ist vor allem durch ihre Rolle in dem Horrorfilm "Rosemaries Baby" (1968) sowie durch die Zusammenarbeit mit ihrem früheren Lebensgefährten Woody Allen bekannt. Sie hat vier leibliche und zehn adoptierte Kinder.

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