Fr, 19. Jänner 2018

Zu wenig Polizisten

08.05.2009 14:23

Postkartenaktion für mehr Sicherheit

Im Burgenland fehlen bei der Polizei 270 Planstellen, entweder werde bei Pensionierungen nicht nachbesetzt oder Exekutivbeamte in andere Bundesländer versetzt, hat Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) Kritik an Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) geübt. "Dieser Zustand ist nicht tragbar", erklärte er am Freitag in Eisenstadt. Die SPÖ startete deshalb eine Postkartenaktion - damit soll Fekter aufgefordert werden, für mehr Sicherheit zu sorgen.

"Wir sind 270 Polizisten unter Plan", so Niessl, der darauf verwies, dass die Zahl der Hauseinbrüche zuletzt "dramatisch" zugenommen hätte. Der Landeshauptmann erwähnte außerdem einen anonymen Brief der Grenzpolizei, den er gestern erhalten habe, mit dem Titel "Hilfeschrei".

Zwölf Planstellen pro Posten
Laut SPÖ-Klubobmann Christian Illedits würde es in 30 burgenländischen Dienstposten weniger als die für einen 24-Stunden-Dienst notwendigen zwölf Planstellen geben: "Nach Möglichkeit sollten alle burgenländischen Posten auf zwölf Planstellen ausgebaut werden."

Assistenzeinsatz soll bleiben
Einerseits soll es im Burgenland nicht weniger, sondern mehr Polizisten geben. Zum anderen soll Fekter für die Aufrechterhaltung des Assistenzeinsatzes plädieren, heißt es auf den Karten.

Bereits 1.000 Unterschriften gesammelt
Die Postkarten mit dem Aufdruck "Wir Burgenländer - Gemeinsam für mehr Sicherheit" können entweder via SPÖ abgegeben oder direkt an das Innenministerium geschickt werden - sie sind bereits mit der Adresse versehen. Bei einem ersten "Probelauf" rund um den 1. Mai seien bereits 1.000 Unterschriften gesammelt worden, so Klubobmann Christian Illedits.

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