Di, 24. April 2018

Doping-Verdacht

07.05.2009 15:53

Pfannberger von Weltverband vorläufig gesperrt

Der Obersteirer Christian Pfannberger ist vom Radsport-Weltverband (UCI) vorläufig gesperrt worden. Bei der Auswertung eines am 19. März vorgenommenen, unangekündigten Dopingtests des 29-jährigen Straßen-Staatsmeisters wurde laut UCI-Mitteilung in der A-Probe künstlich hergestelltes Erythropoetin (EPO) nachgewiesen. Die provisorische Sperre bleibt laut UCI-Aussendung in Kraft, bis die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA Austria) entschieden hat, ob ein Doping-Vergehen vorliegt.

Pfannberger, der von seinem Rennstall Katjuscha noch am Mittwoch nach dessen Information durch die UCI suspendiert worden war, hat seine Unschuld beteuert und überdies angekündigt, alle möglichen Rechtsmittel ausschöpfen zu wollen. Daher kann angenommen werden, dass der WM-Achte von 2008 die Auswertung der B-Probe verlangen wird.

"Will meine Unschuld beweisen"
"Ich will meine Unschuld beweisen", erklärte der in Mödling lebende Pfannberger, der am Donnerstag von der UCI die Labor-Dokumentation über die Auswertung der A-Probe angefordert hat.

Lebenslange Sperre droht
Pfannberger, der im Vorjahr Fünfter des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich gewesen war, war bereits 2004 wegen Dopings (Testosteron) für zwei Jahre gesperrt worden. Wird nun ein neuerlicher Fall durch eine positive B-Probe bestätigt, so droht dem gebürtigen Judenburger als Wiederholungstäter laut Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine Sperre von acht Jahren bis lebenslang.

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