Mi, 13. Dezember 2017

1.000-Euro-Gebühr

02.05.2009 19:15

30-Jährige um Erspartes gebracht

Dass heimische Banken immer weniger Kredite vergeben, kam einem betrügerischen "Finanzberater" sehr gelegen: Gegen eine hohe Gebühr vermittelte er den Kontakt zu einem Schweizer Geldinstitut - das keine Sicherheiten fordert. Irena G. aus Wiener Neustadt glaubte an das falsche Versprechen und verlor ihre Ersparnisse…

Die 30-jährige Mutter muss ihr Haus abbezahlen. Als sie ihre Bank nach einer Finanzierung fragte, antwortete ihr Berater: "Tut mir leid, früher hätten Sie Geld von uns bekommen. Aber die Finanzkrise..."

Dann stieß die Wiener Neustädterin auf einen Webeprospekt. Ein Wiener Unternehmer versprach darin den Kontakt zu einem Schweizer Geldinstitut, das Kredite vergäbe - ohne Sicherheiten zu verlangen.

Ein Kredit aus der Schweiz - das kam für die 30-jährige Angestellte wie gerufen. Und dafür zahlte sie sogar mehr als 1.000 Euro Vermittlungsgebühr an den "Finanzberater". Irena G.: "Das waren meine Ersparnisse!"

"Ich wurde Opfer eines Kredithais"
Wenige Tage später kam der Vertrag aus der Schweiz. Die Mutter unterschrieb, schickte ihn zurück: "Das war im Januar. Geld sah ich nie. Wenn ich dort anrufe, werde ich vertröstet. Der Vermittler fühlt sich nicht mehr zuständig. Ich wurde Opfer eines betrügerischen Kredithais!"

von Brigitte Blabsreiter, Kronen Zeitung 

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