Di, 17. Oktober 2017

Für mehr Sicherheit

30.04.2009 15:19

Weiteres Überholverbot auf der A4

Das Verkehrsministerium hat am Donnerstag ein weiteres Lkw-Überholverbot auf der Ostautobahn (A4) verordnet, das die Strecke von der Raststätte Göttlesbrunn (Bezirk Bruck a. d. Leitha) bis zur burgenländischen Landesgrenze betrifft. Damit dürfen Lkw über 7,5 Tonnen auf der gesamten, rund 25 km langen, Strecke zwischen der Anschlussstelle Fischamend (Bezirk Wien-Umgebung) und der Anschlussstelle Neusiedl im Burgenland in beiden Fahrtrichtungen nicht überholen.

Verkehrssicherheit müsse Vorrang haben, erklärte dazu Ministerin Doris Bures (SPÖ) in einer Aussendung. Niederösterreich habe auf das Ersuchen an die Bundesländer, jene kritische Abschnitte auf Autobahnen bekanntzugeben, wo mit einem Lkw-Überholverbot der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden können, rasch reagiert.

Schon jetzt gilt auf zwei Abschnitten der A4 ein Überholverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Mit dem neuen Gutachten des Landes Niederösterreich werde nachgewiesen, dass auch auf der zwischen diesen Abschnitten liegenden Strecke ein Überholverbot gerechtfertigt ist. Die Verordnung wird mit Aufstellung der Überholverbotsschilder in der kommenden Woche gültig.

Folgen bei Lkw-Unfall sind schwerwiegender
Wie Bures ausführte, sind Schwerfahrzeuge zwar nicht unverhältnismäßig häufig in Unfälle verwickelt, die Unfallfolgen bei Lkw-Beteiligungen aber sehr viel schwerwiegender. Die Ministerin erneuerte ihren Appell an die Verkehrsreferenten in den Bundesländern, kritische Stellen zu überprüfen. Die Initiative komme auch den Wünschen der österreichischen Autofahrerclubs entgegen, die schon seit längerem auf die Gefahren durch überholende schwere Lkw hinweisen.

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