Sa, 18. November 2017

Hollywoodreif

24.04.2009 14:02

Verfolgungsjagd endet mit Kollision

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist es am Mittwoch zu einer spektakulären Verfolgungsjagd im Bezirk Mödling gekommen. Ein 22-jähriger "Sprit-Dieb" versuchte dabei einen Streifenwagen abzudrängen. In der Stadt Mödling war schließlich Endstation, der Verdächtige krachte in ein Polizeiauto.

Der 22-Jährige - ein anerkannter Flüchtling aus Russland -  hatte eine Tankstelle in Heiligenkreuz verlassen, ohne für den aus einer Zapfsäule entnommenen Sprit zu bezahlen. Die in Kenntnis gesetzte Polizei nahm das beschriebene Auto bereits etwa 15 Minuten später wahr und die Verfolgung auf.

"Waghalsige Überholmanöver"
Danach habe der 22-Jährige nicht nur  "deutliche Anhaltezeichen" ignoriert und auf der B11 bis auf 160 km/h beschleunigt, sondern auch versucht, einen Polizeiwagen von der Straße abzudrängen. Außerdem habe der Russe mehrmals zu "waghalsigen Überholmanövern" angesetzt. Eine zu Beginn des Ortsgebietes von Mödling errichtete Straßensperre soll er mit Hilfe des Gehsteiges umfahren haben.

Streifenwagen schnitt Verdächtigem den Weg ab
In der Bezirksstadt war wenig später dennoch Endstation für den Russen. Dem 22-Jährigen wurde von einem Streifenwagen der Weg abgeschnitten, als er mit seinem Pkw an einer Ampel, die Rotlicht zeigte, auf dem Grünstreifen an mehreren Pkws vorbeifahren wollte. Das Auto des Verdächtigen kollidierte mit dem Dienstfahrzeug, ein weiterer Fluchtversuch wurde von den Beamten verhindert.

Diebstahl "teilweise zugegeben"
Der Verdächtige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wiener Neustadt gebracht. Mittlerweile stellte die Polizei auch fest, dass der von dem Russen benützte Pkw nicht zum Verkehr zugelassen war und in Linz unbefugt in Betrieb genommen worden sein dürfte. Der junge Russe hat den Diebstahl der Kennzeichen ebenso "teilweise zugegeben" wie mehrere Tankbetrügereien in den vergangenen Monaten.

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