Mo, 22. Jänner 2018

Mitten im Palast

22.04.2009 15:56

Wachbeamte der Queen verkauften Dopingmittel

Ungeheuerliche Vorwürfe förderte ein Gerichtsprozess gegen einen Scotland-Yard-Beamten zu Tage, der für die Bewachung der Queen zuständig war. Die Wachmannschaft im Palast, so sagte ein Zeuge aus, handle während der Arbeitszeit mit Dopingmitteln, posiere in verächtlichen Posen auf dem Thron und hantiere in betrunkenem Zustand mit scharfen Waffen - wenn sie nicht gerade ein Nickerchen halte.

Wie die Tageszeitung "Daily Mail" berichtete, habe das ungebührliche Verhalten hinter den Palastmauern eine lange Tradition. Schon seit Jahren legten einige der Scotland-Yard-Beamten massives Fehlverhalten an den Tag. Dass die mutmaßlichen Verfehlungen nun aufgedeckt wurden, liegt an dem Prozess gegen einen Beamten des Teams, der in seinem Nebenberuf drei Millionen Pfund (etwa 3,4 Millionen Euro) an Investorengeldern veruntreut haben soll. Zeugen sagten aus, dass der Mann bei der Arbeit im Palast schon lange durch respektloses und unverantwortliches Verhalten aufgefallen war.

Persönliche Freunde auf Partys der Royals eingeschleust
Die Liste der entsprechenden Anschuldigungen ist lang und ungeheuerlich. Nicht nur Handel mit Dopingmitteln, verächtliche Fotos, gelegentliche Nickerchen und Trunkenheit werden Teilen Wachmannschaft vorgeworfen. Auch Pornobilder sollen hinter den Mauern der Paläste von Buckingham und St. James getauscht worden sein. Darüber hinaus soll der angeklagte Officer Bekannte auf Gartenpartys der Royals eingeschleust und ihnen für die Dauer eines Einkaufsbummels Parkplätze auf dem Palastgelände zur Verfügung gestellt haben. 

Für den Angeklagten, der alle Vorwürfe bestreitet, gilt die Unschuldsvermutung. Der Prozess wird fortgesetzt. 

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