Do, 19. Oktober 2017

"Einer muss geh'n"

10.04.2009 11:52

Kollegen feuern Kollegen in neuer TV-Show

Aus der globalen Wirtschaftskrise versuchen TV-Sender und Fernsehproduzenten jetzt Kapital zu schlagen. Der berühmt-berüchtigte "Big Brother"-Erfinder Endemol startet in Kooperation mit dem US-Sender FOX eine neue Reality-TV-Show, in der Jobverlust und Gehaltskürzungen das Salz in der Suppe sind. Bei "Someone's gotta go" ("Einer muss geh'n") müssen Mitarbeiter maroder Betriebe entscheiden, welcher Kollege gekündigt wird.

Die holländische Fernsehfirma ("Big Brother", "WipeOut") meldet auf ihrer Website eine "neue Generation spektakulärer Entertainmentshows" und dabei auch den Produktionsstart von "Someone's gotta go". Für die umstrittene Sendung wurden im Vorfeld Klein- und Mittelbetriebe mit finanziellen Schwierigkeiten gecastet. Die "radikalen Entscheidungen, die die Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten zu treffen haben", filmt die Kamera mit.

"Interessantes Experiment"
Damit der Chef sich nicht die Hände schmutzig macht, müssen die Mitarbeiter entscheiden, welche Kollegen mit Gehaltskürzungen rechnen müssen - und wer am Ende rausgeworfen wird. Das jeweilige Unternehmen wird für die Teilnahme an der Show entlohnt.

Endemol bezeichnet "Einer muss geh'n" als "interessantes Experiment, in dem die Rollen der Macht neu verteilt werden". Die Produktionsfirma gehört übrigens zur Hälfte dem italienischen Mediaset-Konzern von Ministerpräsident Silvio Berlusconi.

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