Mo, 18. Dezember 2017

Falsch verbunden

03.04.2009 14:24

Sexhotline statt Hillary Clinton

Bei einer Sex-Telefonhotline statt bei US-Außenministerin Hillary Clinton und dem Nationalen Sicherheitsberater James Jones sind verblüffte US-Journalisten gelandet, die eine vom Weißen Haus herausgegebene Telefonnummer für eine Konferenzschaltung gewählt haben. "Hast du verborgene Gelüste?", fragte sie eine laszive Frauenstimme und lud zur Eingabe der Kreditkartendaten ein, um gemeinsam "unartig" zu werden.

Das Weiße Haus gab keine Erklärung dazu ab, wie das Missgeschick am Donnerstag zustande kam. Es gebe angesichts des G-20- und des NATO-Gipfels "wichtigere Themen", sagte ein Sprecher.

Bei der Konferenzschaltung sollten Journalisten eigentlich mit Jones und Clinton verbunden werden, die sich gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama in London aufhielten.

Vor zwei Jahren hatte es bereits eine andere Telefonpanne im Weißen Haus gegeben, wenngleich eine moralisch nicht ganz so verwerfliche. Anrufer einer staatlichen Hotline für überschuldete Hausbesitzer landeten bei einer texanischen Organisation, die für christliche Werte in der Kindererziehung wirbt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden