Sa, 18. November 2017

Baustellen-Betrüger

26.03.2009 11:44

Häuslbauer, Baumärkte und Wirte unter Opfern

Häuslbauer aus dem Bezirk Vöcklabruck sind zwei Betrügern auf den Leim gegangen. Die beiden hatten im Namen einer Salzburger Baufirma ein Einfamilienhaus und einen Keller gebaut, die Zahlungen der Bauherren aber nie an die Baumaterial-Lieferanten weitergeleitet. Zudem traten an den Bauwerken schon nach kurzer Zeit schwere Mängel auf.

Während der Bauarbeiten von August bis November 2008 mieteten sich ein 39-jähriger Niederösterreicher und ein 44-jähriger Wiener in Gasthöfen und Privatpensionen ein. Nach anfänglichen Zahlungen blieben sie ihren Gastgebern den Großteil der Zeche schuldig.

Baumaterial nicht bezahlt
Ähnlich war die Vorgehensweise beim Einkauf von Baumaterial. Mit kleinen Anzahlungen erschlichen sie sich das Vertrauen der Baumärkte, Lagerhäuser und Sägewerke. Die eigentlichen Rechnungen blieben trotz Mahnungen, Rechtsanwaltsbriefen und der Unterstützung von Inkassobüros unbeglichen.

Besonders schlimm traf der Betrug zwei Betriebe, die Beton geliefert hatten. Nachdem die Lieferungen eingestellt wurden, bezog das Betrüger-Duo den Beton von einem anderen Unternehmen.

Geld nicht weitergeleitet
Die beiden Häuselbauer-Familien haben die Baumaterialien nachweislich bezahlt, das Geld wurde aber nie an die Lieferanten weitergeleitet. Der Gesamtschaden des Betrugs beträgt etwa 43.800 Euro. Es erfolgte eine Anzeige auf freiem Fuß.

Symbolbild

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