Mo, 18. Dezember 2017

Elf Leichtverletzte

28.03.2009 12:06

Zugunglück in Kritzendorf - Haltesignal übersehen

Menschliches Versagen dürfte die Ursache für das Zugunglück mit elf Leichtverletzten im Bereich des Bahnhofs Kritzendorf gewesen sein. "Untersuchungen bei einem Lokalaugenschein haben ergeben, dass der Triebfahrzeugführer des CityShuttle-Personenzuges aufgrund einer Unachtsamkeit ein Halt zeigendes Ausfahrsignal überfahren hat", teilte ÖBB-Sprecher Christopher Seif am Freitagnachmittag mit.

Der leicht verletzte CityShuttle-Triebfahrzeugführer ist wegen der Untersuchungsergebnisse bereits suspendiert worden. Zur Höhe des bei dem Unfall entstandenen Sachschadens liegen laut Seif noch keine Angaben vor.

Waggons stürzten um
Am Donnerstag, kurz nach 10.00 Uhr, waren im Bahnhofsbereich von Kritzendorf ein CityShuttle und ein mit Kohle beladener Güterzug seitlich kollidiert. Das Triebfahrzeug des Personenzuges sprang aus den Schienen. Drei Güterwaggons entgleisten und stürzten um.

Zwei Meter hoher Kohleberg auf Gleisen
Am Unfallort laufen seit Freitag früh die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Bis zu 45 Mann sind im Einsatz. Kohle, die bis zu zwei Meter hoch auf den Gleisen lag, wurde bereits per Bagger entfernt.

S-Bahn erst wieder ab Dienstag im Einsatz
"Wir hoffen, dass wir am Samstag wieder eingleisigen Betrieb aufnehmen können", sagte ein ÖBB-Sprecher. Die S-Bahn auf der Verbindung Franz-Josefs-Bahnhof - Tulln-Stadt werde jedoch voraussichtlich erst am Dienstag oder Mittwoch kommender Woche wieder durchgehend verkehren.

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