Di, 12. Dezember 2017

Rauchverbot

25.03.2009 13:13

Land OÖ fördert Gastronomie-Umbaumaßnahmen

Oberösterreich fördert als einziges Bundesland in Österreich Gastronomiebetriebe, die wegen der neuen Nichtrauchergesetzen ihren Betrieb umbauen müssen. Das Land unterstützt Investitionen mit einer einmaligen Förderung.

Ab 4.000 Euro Mindestinvestitionssumme werden bis zu 15 Prozent der förderbaren Kosten, maximal 25.000 Euro, ersetzt. Diese Unterstützung wird für Betriebe bis zu neun Mitarbeiter gewährt. Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern haben über das Tourismus-Impuls-Programm eine Chance auf eine Förderung.

"Förderungen in Anspruch nehmen!"
Die Fachgruppenobfrau der oberösterreichischen Gastronomie, Eva-Marianne Maier, appelliert an die Unternehmer, die in Aussicht gestellten Förderungen auch in Anspruch zu nehmen. Von insgesamt 6.800 Gastro-Konzessionsinhabern wären rund 5.000 Betriebe direkt von der Novelle betroffen. Rund 1.000 davon müssten bis Ende der Übergangsfrist bis Mitte 2010 Umbaumaßnahmen durchführen, so Maier.

"Heimische Gastronomie leidet unter neuem Tabakgesetz"
Die Obfrau klagte, dass die heimische Gastronomie beträchtlich unter dem neuen Tabakgesetz leide. Umsatzeinbußen würden derzeit vor allem Bars, Pubs, Discos und ähnliche Betriebstypen verzeichnen. Allerdings wären bei dem ursprünglich vorgesehenen gänzlichen Rauchverbot in der Gastronomie Schätzungen zufolge österreichweit mindestens 5.000 Betriebe und 12.000 Arbeitsplätze "auf der Strecke" geblieben, so Maier.

Symbolbild

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