Di, 17. Oktober 2017

"Kunden" genarrt

25.03.2009 17:12

Bande dealte mit Aspirin und Traubenzucker

Eine slowakische Drogenbande hatte vor, mit Traubenzucker das ganz große Geschäft zu machen: Sie zerkleinerten die Wirkstoffe und formten Pillen - diese priesen sie dann als synthetische Rauschmittel an. Nun klickten für die Bande in Hainburg (Bezirk Bruck/Leitha) die Handschellen.

Mit 280 Gramm sogenanntem "Crystal" und 1.900 Stück Ecstasytabletten lockten ein slowakisches Paar sowie drei Komplizen ihre "Kunden" auf einen Parkplatz in Hainburg. 21.000 Euro wollten sie mit ihren illegalen Machenschaften verdienen.

Aber: Sonderermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich deckten den Deal als Schwindel auf. Denn bei der Ware handelte es sich nicht um die verbotenen synthetischen Rauschmittel, sondern um umgewandelte Aspirin- und Traubenzuckertabletten. Wegen versuchten Betrugs klickten für die fünf Slowaken schließlich die Handschellen!

Die Slowaken wurden Verdachts des schweren Betruges in die Justizanstalten Korneuburg bzw. Wien-Josefstadt eingeliefert. Zwei der Verdächtigen befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Von Brigitte Blabsreiter, Kronen Zeitung, und krone.at

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden