Sa, 25. November 2017

Stressfrei!

16.03.2009 17:30

Ohne Streit durch den Familienurlaub

Mama, Papa und die lieben Kleinen: Wenn die ganze Familie auf Urlaub fährt, dann prallen viele verschiedene Interessen aufeinander. Mama will Wellness, Papa will Sport, und die Kinder wollen vorwiegend viel Spaß und Action. Dass hier Kompromisse nicht unbedingt leicht zu finden sind, ist klar. Dass es zu einigen Diskussionen kommt, auch. Hier erfährst du, wie ihr trotzdem einen schönen, entspannten und harmonischen Urlaub verbringen könnt.
Die richtige Planung

Die Wahl des richtigen Urlaubsortes ist die Grundvoraussetzung für einen entspannten Familienurlaub. Denn nur wenn ihr ein Urlaubsziel findet, dass allen euren Ansprüchen genügt, ist Erholung für alle garantiert. Zunächst gilt es also zu definieren, wer welche Aktivitäten braucht, um glücklich zu sein. Meist will ein Teil der Familie möglichst faul am Pool liegen, und sich entspannen, der andere Teil will Action, Sport und Entdeckungen. Dabei solltet ihr auch die Wünsche der Kinder berücksichtigen, denn maulender, unlustiger Nachwuchs kann schnell auf die Stimmung drücken.


Natürlich ist klar, dass nicht alle Wünsche zu gleichen Teilen berücksichtigt werden können, grundsätzlich sollte allerdings für jeden etwas dabei sein. Ein All-Inclusive-Urlaub beispielsweise bietet oft eine gute Mischung aus Entspannung und Aktivität. Besonders angenehm für Eltern: Sie müssen sich um nichts kümmern, die Kinder werden von eigenen Betreuern vor Ort beaufsichtigt und „bespaßt“. Es bleibt also auch Zeit zu zweit.


Tageweises Programm

Ist es nicht möglich, dass jeder jeden Tag das tut, was ihm Spaß macht, dann solltet ihr euch auf ein Urlaubsprogramm einigen, bei dem jedes Familienmitglied einen Tag lang sein Urlaubsprogramm umsetzen kann: Mutti will in die Therme, dann ist das am Montag dran. Dienstag will klein Anna in den Zoo, dann wird das gemacht. Am Mittwoch will Papa einen faulen Tag am Pool. Und Teenie Paul wünscht sich Donnerstag einen Ausflug in einen Freizeitpark. Natürlich ist da Kompromissbereitschaft gefragt – aber wenn jedes Familienmitglied einen Tag lang bestimmen darf, dann ist das eine gute Lösung, bei der meist alle mitmachen.


Keine überzogenen Erwartungen

Kein Familienleben ist konfliktfrei, daher solltest du dir das auch im Urlaub nicht erwarten. Schlechte Laune kann vorkommen, Streitigkeiten wegen gemeinsamen Programmpunkten sind ebenfalls normal. Je weniger perfekt du den Urlaub herbeisehnst, desto besser. Du kannst den ohnehin normalen Stresspegel senken, indem du vor der Abreise möglichst gut vorbereitet bist. Sorge dafür, dass die Koffer rechtzeitig gepackt sind, alle Unterlagen griffbereit liegen, und ihr nicht total hektisch aufbrechen müsst, weil der Zeitplan zu knapp war. Denn so ein Start in den Urlaub kann sehr auf die Stimmung drücken.


Zeit alleine verbringen

Sofern irgendwie möglich, solltet ihr nicht die ganze Zeit zusammenkleben, denn auch so entstehen Krisen, wenn man sich gegenseitig den letzten Nerv raubt. Sofern Kinderbetreuung angeboten wird, solltest du diese auch nutzen, um einmal aus der Elternrolle herauszukommen. Deine Kinder im Teenageralter solltest ruhig auch einmal – nach Definition der Spielregeln – von der Leine lassen.
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