So, 19. November 2017

Streit um Reform

12.03.2009 10:46

Lehrergewerkschaft befüchtet Verlust von Stellen

Ab September 2009 würden sehr viele Lehrer durch die von Unterrichtsministerin Schmied geplante Erhöhung der Lehrverpflichtung ihren Arbeitsplatz verlieren, befürchtet Roland Gangl, Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in Niederösterreich. Dabei beruft er sich auf zahlreiche Direktoren, die bestätigten, dass es in allen Unterrichtsgegenständen zu Freisetzungen kommen werde.

Dies betreffe vor allem Junglehrer mit befristeten Verträgen, die seit Jahren höchst engagiert und erfolgreich im Unterricht eingesetzt sind, heißt es. Die Aussage der Unterrichtsministerin, dass keine Lehrer ihre Beschäftigung verlieren würden, könne Roland Gangl nicht nachvollziehen. Da Lehrerinnen und Lehrer nur im Unterricht einzusetzen seien und nicht in der Verwaltung, müssten sie daher in absehbarer Zeit den Weg zum Arbeitsmarktservice antreten.

Gehaltskürzungen und Anstellungsstopp befürchtet
An einzelnen Standorten könnten Lehrer als Folge dieser Maßnahme teilweise nur mehr einem Viertel der vollen Lehrverpflichtung nachkommen und müssten somit eine Gehaltskürzung hinnehmen. Zudem wird befürchtet, dass es zu keinen Neuanstellungen kommen werde.

Symbolfoto

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