Fr, 24. November 2017

Schon gezahlt?

10.03.2009 15:14

Adam Ries(e) erhält Rundfunk-Rechnung

Der bekannte Rechenmeister Adam Ries(e) hat Post von der deutschen Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erhalten. Er möge doch bitte seine Fernseh- und Rundfunkgeräte anmelden, heißt es in dem Standardschreiben, welches das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz im deutschen Bundesland Sachsen erreichte. Was die Rechenkünstler von der GEZ übersehen hatten: Ries starb am 30. März 1559, vor knapp 450 Jahren.

Ein klärender Brief von Museumschefin Annegret Münch erreichte die GEZ nicht rechtzeitig, berichtete sie am Dienstag. So wurde der vermeintliche "Schwarzseher" Ries wenige Wochen später erneut aufgefordert, seine Rundfunkteilnehmer-Nummer anzugeben. Per Telefon ließen sich die Kontrolleure dann aber doch noch vom Tod des Mathematikers überzeugen.

Aus Adam Ries wurde Adam Riese
Viele kennen den Rechenkünstler Adam Ries nur als Adam Riese. Dass er allgemein nur mit angehängtem "e" bekannt ist, liege an einem grammatikalischen Relikt aus der Zeit des Mathematikers. "Damals wurden auch Personennamen dekliniert", erklärte Münch.

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