Mi, 22. November 2017

Niedrigere Preise

10.03.2009 10:37

EU-Parlament einigt sich auf SMS-Preisgrenzen

Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Senkung der Roaming-Kosten auch für SMS und Datentransfer im Ausland rückt näher. Der federführende Industrieausschuss des EU-Parlaments hat sich am Montagabend für eine Obergrenze bei den Tarifen für Textnachrichten und Internetsurfen mit dem Handy/Laptop ausgesprochen. Außerdem sollen die Handy-Gesprächsgebühren noch rascher sinken und die entsprechende Verordnung bis Juni 2012 verlängert werden.

SMS, die in andere EU-Länder verschickt werden, sollen laut der geplanten Verordnung maximal elf Cent (ohne Mehrwertsteuer) kosten. Die Kosten für Datenroaming will der Ausschuss auf Großkundenebene mit 50 Cent pro Megabyte übermittelter Daten festsetzen und damit noch deutlich niedriger als die EU-Kommission, die ein Euro pro Megabyte vorgeschlagen hatte. Die Handynutzer selbst müssen nach den neuen Bestimmungen künftig automatisch über die Kosten beim Herunterladen von Daten mit dem Handy informiert werden und sollen ein Limit setzen können.

Damit würden Preissprünge  und "Schockrechnungen", die sich in letzter Zeit wieder gehäuft hätten, künftig verhindert, betonte der ÖVP-Abgeordnete Paul Rübig. Er geht davon aus, dass die Verordnung noch vor der Urlaubssaison - konkret mit 1. Juli 2009 - beschlossen und in Kraft treten wird. Die Abstimmung im EU-Parlament müsste damit noch im April und somit vor den Europawahlen über die Bühne gehen. Die tschechische EU-Ratspräsidentschaft hat laut Rübig bereits signalisiert, dass sie an einer raschen Entscheidung interessiert sei.

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