Mo, 20. November 2017

AEC auf Sparkurs

05.03.2009 14:01

Ars Electronica Center schnallt Gürtel enger

Das Linzer Ars Electronica Center (AEC) streicht acht Arbeitsplätze. Der Wirtschaftsplan sieht Einsparungen von 810.000 Euro vor. In einer Krise sieht der Vorsitzende Vizebürgermeister Erich Watzl das neue AEC nicht: Bei "großartigen Projekten" gebe es Anlaufschwierigkeiten, geänderte Rahmenbedingungen seien eine Herausforderung.

Kulturreferent Watzl bestätigte, dass im heurigen Jahresbudget von 14 Millionen Euro rund 2,3 Millionen fehlen. Nun sollen einerseits durch Personalabbau und andererseits bei betrieblichen Aufwendungen Kosten eingespart werden. Die restlichen 1,5 Millionen Euro will man mit neuen Projekten einnehmen. Der Wirtschaftsplan sehe jedenfalls bis Jahresende 143 Arbeitsplätze und ein Plus von knapp 6.000 Euro vor, so Watzl.

Das AEC, das zum Start des Kulturhauptstadtjahres um knapp 30 Mio. Euro erweitert wiedereröffnet worden ist, kommt seit Ende vergangenen Jahres nicht zur Ruhe. Zunächst waren Dienstverhältnisse kritisiert worden, Ende Jänner wurde schließlich eine neue Betriebsvereinbarung beschlossen. Nun wurden neuerlich Probleme bekannt.

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