Do, 23. November 2017

Bewohner atmen auf

10.03.2009 09:30

„Derzeit keine Gefahr“ von Überflutungen

Die Hochwassersituation an der March hat sich weiter entspannt. Der Wasserpegel in Hohenau sank bis Dienstagabend auf 5,05 Meter. Der Durchfluss ging von 757 am Montagabend auf 628 Kubikmeter pro Sekunde zurück. Auch in Angern scheint die Gefahr vorerst gebannt, Durchflussmenge und Wasserstand sanken deutlich.

Die Behörden rechneten noch Montagmittag mit einem zehnjährlichen Hochwasser. "Der Schutz an den Dämmen ist aber zumindest für ein 30-jährliches Hochwasser ausgerichtet", wurde zugleich beruhigt.

In der Infobox findest du Bilder vom Hochwasser an der March und einen Link zu den aktuellen Prognosen

Im 70 Kilometer langen Verlauf der March im Bezirk Gänserndorf sei "in keinem Bereich Gefährdung gegeben", stellte außerdem Gänserndorfs Bezirkshauptmann Karl Gruber nach einer Lagebesprechung fest. Die Dämme würden durchgehend halten.

Um Szenen wie 2006 zu verhindern, als 300 Objekte an der March unter Wasser standen, gehen die Behörden diesmal auf Nummer sicher: Am Sonntagabend wurde die Dammhöhe im derzeit in Bau befindlichen Abschnitt "Marchegg Bahnhof bis Zwerndorf" auf eine Höhe von HW 30 (Hochwasser mit einer dreißigjährlichen Wahrscheinlichkeit) plus eine Sicherheitshöhe von 20 Zentimetern gebracht.

Taucher verhinderten Überflutungen
Einzig in Hohenau wäre es am Freitag beinahe zu Überflutungen gekommen, das drohende Unheil konnte aber noch rechtzeitig abgewendet werden: Tauchergruppen legten eine mit sieben Meter Holz blockierte Schleuse frei. Wegen schlechter Sichtverhältnisse und der Gefahr durch die zu diesem Zeitpunkt noch offene Schleuse trugen die Taucher während der Mission einen Helm und waren angeleint. Übrigens: Das Holz hatten Biber in der Schleuse abgelagert.

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