Di, 21. November 2017

Tausende ohne Job

04.03.2009 08:02

Jugendarbeitslosigkeit in OÖ ist explodiert

Sorgen um die explodierende Jugendarbeitslosigkeit in Oberösterreich - plus 58,3 Prozent im Februar gegenüber 2008! "Schulungen müssen massiv ausgebaut werden, die öffentliche Hand muss in die Zukunft der jungen Menschen investieren", fordert die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung. Auch die Landespolitik bewegt dieses Thema.

Die SPÖ zückt ein "Drei-Punkte-Programm" für Jugendbeschäftigung, will es am 9. März in der Landesregierungssitzung beantragen: Mindestens eine Verdopplung der Zahl der Lehrlingsaufnahmen beim Land, sofortige Aufnahme von 200 zusätzlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen durch das Land und die Finanzierung einer "Qualifizierungsoffensive" sind der Sofortmaßnahmen-Mix der SPÖ.

Über 7.000 junge Arbeitslose in Oberösterreich
Auch die Grünen finden den drastischen Anstieg auf 7.172 Arbeitslose im Alter von 15 bis 24 Jahren "alarmierend"; sie setzen auf Ausbildungs- und Umschulungsmaßnahmen in Richtung "green jobs" in der boomenden Ökobranche - welche zu den wenigen Branchen gehört, die noch gut qualifizierte Arbeitskräfte suchen.

Leiharbeiter als erste Opfer
Manfred Pühringer von den Freiheitlichen Arbeitnehmern sieht vor allem Leiharbeiter als (erste) Opfer der Krise, auch dadurch steige die Jugendarbeitslosigkeit: "Hier muss es zu einer raschen Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Leiharbeit kommen."

Ausreichend Lehrstellen
Bei den Lehrstellen sieht es noch positiv aus, zumindest gibt es um 57 mehr sofort zu besetzende Lehrplätze als Suchende.

Symbolbild

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