Mi, 22. November 2017

Linz international

02.03.2009 15:50

Bruckner-Uni freut sich über „Bologna“-Fortschritt

Rektorin Marianne Betz (siehe Foto) sieht den Bologna-Prozess in der Linzer Anton Bruckner Privatuniversität von den heimischen künstlerischen Hochschulen "am weitesten umgesetzt". Die Einrichtung hatte 2004 den Uni-Status erlangt und darf sich jetzt über die Reakkreditierung freuen, darf sich weiterhin "Universität" nennen. In den vergangenen fünf Jahren sei es zu einer Profilschärfung gekommen, die man weiter fortsetzen werde, erklärte Betz in einer Pressekonferenz mit Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) am Montag in Linz.

Die Erhebung zur Privatuniversität habe einen "Vertrauensvorschuss" bedeutet, so Pühringer. In fünf Jahren erfolge eine neuerliche Reakkreditierung, die dann bis 2024 gilt. Damit habe man die "schwierigste Hürde" geschafft, betonte der Landeshauptmann. Die räumliche Veränderung - in vier Jahren soll die Uni an einem neuen, modernen Standort betrieben werden - habe das ihre dazu beigetragen. Pühringer machte gleichzeitig auf den Musik-Schwerpunkt und dabei vor allem auf das Bruckner-Orchester und das Musikschulwerk des Landes aufmerksam.

International vernetzt
Die Bruckner-Uni, die Bachelor- und Master-Studiengänge anbietet, habe nicht nur ihr Profil geschärft, sondern sei auch stärker international vernetzt als früher, berichtete die Rektorin. In nächster Zeit werde man den Studierenden die Möglichkeit eröffnen, auch ein Promotions- bzw. Doktoratsstudium abzuschließen.

50 Prozent internationale Studierende
Im Wintersemester 2008/09 waren in Linz 887 Personen eingeschrieben, fast die Hälfte davon aus dem Ausland. Der Anteil an internationalen Studierenden sei gestiegen, seitdem das Haus über Uni-Status verfügt, so Betz.

Neue Gebäude 2010 bezugsfertig
Nach der Entscheidung im Architekturwettbewerb für den Neubau, den ein Linzer Team gestalten wird, sollen heuer die Detailplanungen und das Behördenverfahren abgeschlossen werden. Der Baubeginn für das 35-Millionen-Euro-Projekt ist für die zweite Jahreshälfte 2010 vorgesehen, die Inbetriebnahme spätestens im Lauf 2013.

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