Di, 21. November 2017

Schwindelbriefe

28.02.2009 12:10

Mieser Trick mit Lotteriegewinn

Die Finanzkrise nutzen skrupellose Kriminelle aus: Sie locken mit angeblichen Lottogewinnen, kassieren dafür hohe Gebühren. Um 300.000 Euro haben die Betrüger Opfer in Ostösterreich bereits geprellt. "Denn der Geldsegen bleibt freilich aus", sagen Ermittler aus St. Georgen am Ybbsfelde, die der Bande auf der Spur sind.

Eine unerwartete Aufbesserung des Haushaltsbudgets freut in Zeiten wie diesen jeden. Auch ein Mann aus dem Bezirk Amstetten witterte die große Chance, als ihm brieflich zum Haupttreffer in einer spanischen Lotterie gratuliert wurde. Bedenkenlos überwies er mehrmals Bearbeitungsgebühren. Erst als 30.000 Euro weg waren, erstattete der Betroffene Anzeige, krone.at berichtete.

Mittlerweile haben die Kriminalisten weitere Opfer dieser dreisten Betrüger ausgeforscht. Ein Polizist: "Offenbar haben die Täter Gewinnversprechen in ganz Ostösterreich ausgeschickt. Ihre Spur zieht sich durch Niederösterreich, Wien, die Steiermark sowie das Burgenland."

Sogar Interpol ermittelt
Der miese Trick: Um das angebliche Preisgeld einzustreifen, sollen die Empfänger der Schwindelbriefe Beträge für Steuern sowie Versandkosten auf ausländische Konten einzahlen. "Um bis zu 80.000 Euro wurden einzelne Gutgläubige geprellt", erklären die Ermittler. Auch Interpol ist schon eingeschaltet.

Von Christoph Weisgram

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