Di, 21. November 2017

Mysteriöser Unfall

03.03.2009 09:22

Pensionist wurde doch von Zug getötet

Bei 5 Grad plus am Gleis erfroren - und erst dann von einem Zug überrollt? Linzer Mordermittler und Gerichtsmediziner klärten den mysteriösen Tod des 61-jährigen BH-Gmunden-Pensionisten Johann D. in Ebensee: Er wurde doch vom Zug getötet.

Seine letzten zehn Stunden sind ebenso rätselhaft wie sein letzter Anruf bei seiner Frau. Ein Hilferuf per Handy? Es hat um 4.04 Uhr geläutet, aber ich habe keine Stimme gehört, erklärt die erschütterte Witwe der "Krone", warum sie restlose Aufklärung fordert: "Es war ganz untypisch für ihn, dass er die ganze Nacht nicht heimgekommen ist."

Lokführer hörte "Rumpler"
Der seit einem Jahr pensionierte BH-Beamte hatte am Freitag bei der Welser Energiesparmesse ausgeholfen und ist am Abend heimgefahren. Am Samstag um 5 Uhr früh meldete der Schwanenstädter Lokführer des ersten Regionalzuges dem Ebenseer Fahrdienstleiter, dass er einen "Rumpler" gehört hätte, dass man den Bahnhofsbereich absuchen sollte. Die Polizei fand erst eine Spur im Schnee am Gleis, nach 40 Metern dann den Toten auf den Schienen. Der Arzt schloss aus der Leichenstarre, dass Johann D. bereits am Gleis verstorben oder erfroren war, bevor er vom Zug überfahren wurde.

Bei der Obduktion wurde festgestellt: D. wurde vom Zug getötet. Warum er auf den Gleisen lag und wo er vorher war, müssen weitere Untersuchungen klären.

Symbolbild

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