So, 19. November 2017

Industriedenkmal

24.02.2009 14:32

„Tschickbude“ geht an die Stadt Linz

Die zum Japan-Tobacco-Konzern gehörende Austria Tabak hat entschieden, mit der Stadt in konkrete Verhandlungen über den Verkauf der denkmalgeschützten Linzer "Tschickbude" einzutreten. Im September 2007 war bekanntgeworden, dass die Produktion am oberösterreichischen Standort bis Ende 2009 schrittweise verlagert und dann eingestellt wird. Seitdem wurde über eine neue Nutzung diskutiert, u.a. gab die Stadt eine Studie für ein kulturelles Konzept in Auftrag.

Die Vertragsformulierungsgespräche sollen jetzt beginnen, hieß es am Dienstagnachmittag. Für den Kauf des Fabriksgebäudes und des nahe gelegenen Donaupark-Stadions sollen separate Kaufverträge abgeschlossen werden.

Das von 1930 bis 1935 nach Plänen der Wiener Architekten Peter Behrens und Alexander Popp errichtete Hauptgebäude der Tabakfabrik ist eines der bedeutendsten Industriedenkmäler Österreichs. Von der Schließung sind rund 300 Mitarbeiter betroffen, für sie wurde ein Sozialplan vereinbart.

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