Mi, 23. Mai 2018

Rutschpartie am Eis

22.02.2009 13:07

Austria unterliegt Kapfenberg 1:2

Wozu Austria Kärnten bei normalen Bedingungen fähig ist, haben die Spieler im Herbst beim 6:0 und 2:0 bewiesen. Doch diesmal unterlag die Schinkels-Elf unter widrigen Bedingungen in Kapfenberg mit 1:2. Spielerisch gaben die Kärntner zwar klar den Ton an, das glücklichere Ende hatten allerdings die Steirer.

Stilnoten wurden vor 2.900 Zuschauern im Fekete-Stadion glücklicherweise nicht vergeben. "Es kommt kein schönes Spiel heraus, die Verletzungsgefahr ist groß und das Zuschauerinteresse hält sich in Grenzen", brachte es ein freilich auch sportlich frustrierter Kärnten-Goalie Andreas Schranz auf den Punkt. Nach dem "Scheiß-Spiel" (Schranz) forderte er zudem: "Man sollte sich vielleicht über die Termine und eine Ganzjahresmeisterschaft wie in Schweden Gedanken machen."

Schinkels: "Wetter ist keine Ausrede"
Auch Kärnten-Trainer Frenkie Schinkels war ob der Bedingungen alles andere als glücklich. "Für mich war das Wetter aber keine Ausrede, es war für beide Mannschaften gleich", kommentierte der Austro-Niederländer und unternahm dennoch einen Ausflug in die Geografie: "Wir sind in Österreich und nicht in Brasilien. Vereine, die keine Rasenheizung haben, gehören nicht in die Bundesliga. Kapfenberg hat insofern einen Vorteil gehabt, weil die Steirer auf dem rutschigen Boden seit Donnerstag trainieren konnten."

Während Schinkels mit der Leistung seines Teams "zufrieden" war und ein Remis für angebrachter gehalten hätte, konnte sich sein Kapfenberger Pendant Werner Gregoritsch nur über die Leistung in den ersten 60 Minuten freuen. "Da haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Dann haben wir aber aufgehört, Fußball zu spielen." US-Stürmer Preston Zimmerman, der die Steirer mit 1:0 in Führung brachte ("Von Pavlov ideal vorbereitet und nicht schwer zu erzielen"), pflichtete dem bei: "In der ersten Hälfte haben wir sehr gut nach vorne gespielt. Nach der Pause haben wir uns zu sehr zurückgezogen."

Kapfenberg-Kapitän Dominique Taboga blickte nach dem Erfolg schon in die Zukunft: "Wir haben kämpferisch eine sehr gute Leistung gebracht. Jetzt können wir beruhigt zu Sturm fahren."

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