Fr, 25. Mai 2018

Großer Bahnhof

22.02.2009 08:40

1.000 Fans feiern Slalom-Weltmeister Pranger

Knapp tausend Fans haben am Samstagabend Slalom-Weltmeister Manfred Pranger in seinem nur 428 Einwohner zählenden Heimatort Gschnitz in Tirol einen kleinen, aber feinen Empfang bereitet. Auch ehemalige Sportgrößen aus der Region unterhalb des Brennerpasses, wie die Nachbarn Heini Messner, erster Ski-Weltcupsieger der Geschichte, und Günther Mader, mehrfacher Medaillengewinner bei Ski-Großereignissen, kamen zur Gratulationstour.

Das Gschnitztal, ein Seitental des Wipptales, freute sich mit seinem Weltmeister, wie es auch der Gschnitzer Bürgermeister Christian Felder ausdrückte: "Jetzt sind wir 428 Weltmeister." Schon auf der Strecke von Steinach am Brenner war das ganze Tal mit seinen elf Kilometern mit selbst gebastelten Transparenten geschmückt. "Wir gratulieren Dir Manni!", stand vor fast jedem Haus. Die Autos der angereisten Fans mussten schon fast zwei Kilometer vor dem kleinen Bergbauerndorf Gschnitz, in dem Pranger mit seiner Familie wohnt, parken.

Bergdorf feierte seinen Weltmeister
Auf der kleinen Bühne wurden nicht nur Prangers Eltern Maria und Josef, sondern auch dessen Gattin Karin begrüßt, die die zweieinhalbjährige Tochter Laura mitbrachte. Dem dreiwöchigen Sohn Mario wurden die Strapazen am nasskalten Abend erspart. Pranger selbst bedankte sich bei seinen Fans und erzählte: "Ich habe immer Heini Messner und Günther Mader nachgeeifert. Das waren Idole. Jetzt bin ich auch ganz oben und Weltmeister!" Ein Kunststück, das die beiden Wipptaler Skistars in ihrer Karriere nicht schafften.

Was der Slalomweltmeister als Geschenk von der Gemeinde bekommt, ließ der Bürgermeister am Samstag offen. "Das ist noch ein großes Geheimnis. Das verraten wir nicht. Es wird erst in drei Monaten fertig sein, aber du wirst dich freuen Manni", sagte Felder.

Berührend war auch der Brief des Gschnitzers Pfarrers Alfons Senfter, der derzeit in der Innsbrucker Klinik liegt und sich über den Besuch Prangers in den vergangenen Tagen bedankte. "Das hat mir und den anderen Patienten viel Kraft gegeben", schrieb der Ortspfarrer.

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