Mo, 21. Mai 2018

Knapp vorbei

21.02.2009 18:51

Morgenstern: Achter Platz statt Edelmetall bei WM

Mit viel Pech ist Thomas Morgenstern am Samstag bei der nordischen Ski-WM in Liberec an einer Medaille vorbeigeschrammt. Der Skispringer aus Seeboden setzte im zweiten Durchgang des Einzelbewerbs einen 101,5-Meter-Satz in den Schnee - und kam zu Sturz! So gab es am Ende nur Rang acht statt Edelmetall. Der Sieg ging an Wolfgang Loitzl vor Gregor Schlierenzauer.

Österreichs Skispringer konnten erstmals seit 1991 wieder in einem Einzelbewerb jubeln: Wolfgang Loitzl hat am Samstag in Liberec seine langersehnte erste Einzel-WM-Medaille geholt, und diese gleich in Gold. Der 29-jährige Steirer gewann vor rund 9.000 Zuschauern vor Weltcup-Seriensieger Gregor Schlierenzauer und dem Schweizer Simon Ammann.

Thomas Morgenstern stürzte im zweiten Durchgang nach einem 101,5-m-Satz im Auslauf. Somit gab es kein Edelmetall für den Seebodener, sondern Platz acht.

"Schade für den Morgi"
Schlierenzauer dachte im Moment der Freude auch an Doppel-Olympiasieger Morgenstern: "Schade für den 'Morgi', denn er hätte sicher auch eine Medaille geholt. Es hat nicht sollen sein. Es tut mir sehr leid für ihn, er hätte es sich verdient. Gratulation an Wolfgang."
Morgenstern selbst, der nach dem Sturz aus Wut und Verzweiflung im Auslauf liegen blieb, gratulierte fair nach dem Schock. Nur sein Missgeschick verhinderte den ersten Triplesieg einer Nation auf der Normalschanze seit 1999 in Ramsau durch Japan.

ÖSV-Coach Alex Pointner über Morgenstern: "Für ihn war die WM das große Ziel, aber er hat leider in den Schnee gegriffen."

Der Villacher Martin Koch landete schlussendlich auf Rang 22 - jetzt sieht er voller Erwartungen dem Bewerb auf der Großschanze entgegen: "Das Springen von der großen Schanze ist ein ganz anderer Bewerb, der liegt mir mehr."

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