Mi, 23. Mai 2018

"Lächerlich"

20.02.2009 11:58

Galaxy kritisiert das Wechsel-Theater um Becks

Los Angeles Galaxy hat einen unmittelbar bevorstehenden Transfer von David Beckham zum AC Milan dementiert und die Italiener wegen des Wechsel-Theaters um den Mittelfeldstar harsch kritisiert: "Milan hat uns vor zwei Wochen ein lächerliches Angebot gemacht, das ich nach wenigen Sekunden abgelehnt habe. Danach hat sich niemand mehr gemeldet", zitierte die "La Gazzetta dello Sport" am Freitag Galaxy-Geschäftsführer Tim Leiweke.

Zeitungsberichten zufolge soll der Serie-A-Club drei Millionen Euro für den bis zum 8. März von den US-Amerikanern ausgeliehenen Engländer geboten haben, Galaxy verlange jedoch 12 Millionen Euro. "Ich bin nicht bereit, mich auf den Arm nehmen zu lassen. Deshalb wird David am 9. März wieder in LA sein", betonte der Galaxy-Boss.

"Kein Treffen vorgesehen"
Leiweke widersprach auch Meldungen, wonach sich die beiden Clubs erst Ende dieser und nun Anfang kommender Woche treffen wollten. "Es sind keine Treffen vorgesehen", betonte der 51-Jährige. Die Wechselfrist in den USA sei ohnehin abgelaufen, so dass der Club Beckham im Falle eines Abschieds gar nicht mehr ersetzen könne. Er gehe davon aus, dass der Engländer sich wie ein Profi verhalte und mit vollem Engagement wieder in den USA spiele. Der 33-Jährige hatte allerdings mehrfach betont, beim AC Milan bleiben zu wollen.

"Milan irrt sich gewaltig"
Leiweke vermutet, dass sich Milan deshalb in einer guten Verhandlungsposition wähne und glaube, Beckham günstig einkaufen zu können. "Aber da irren sie sich gewaltig", sagte der Galaxy-Chef. Es gebe für den AC Milan nur eine einzige Möglichkeit, Beckham tatsächlich noch für die laufende Serie A-Saison zu verpflichten: "Sie sollen uns ein vernünftiges Angebot machen!", unterstrich Leiweke.

In Italien gibt man sich dagegen weiterhin optimistisch: "Wir haben in den vergangenen Stunden Fortschritte gemacht und sind immer zuversichtlicher", hatte Milans Vize-Präsident Adriano Galliani noch am Donnerstag erklärt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
Abschied ist fix
Australier James Jeggo verlässt Sturm Graz!
Fußball National
„Sommermärchen“-Ende
Ex-DFB-Chef Zwanziger in WM-Affäre angeklagt
Fußball International
ÖFB-Legionär
Mwene wechselt zu Mainz 05 in die Bundesliga
Fußball International
CL-Finale
Lyon und Wolfsburg kämpfen um das Triple
Fußball International
Kriminal-Statistik
Krawall-Klub Rapid: Anzeigen haben sich verdoppelt
Fußball National
Vincenzo Iaquinta
Mafia-Klage! Weltmeister soll sechs Jahre bekommen
Fußball International
„Uns fehlen die Worte“
RB-Boykott: Dortmund-Spende für Austria Salzburg
Fußball International
Finanzverstöße
Milan droht Ausschluss aus der Europa League
Fußball International

Für den Newsletter anmelden