Fr, 25. Mai 2018

Marko in Italien

16.02.2009 17:08

In zwei Wochen startet Stankovic ins neue Leben

Seinen Einstieg bei Triestina Calcio hat sich Marko Stankovic (links im Bild - er lachte bereits von der Klub-Homepage), seit Kurzem Legionär in Italiens Serie B, ganz anders vorgestellt. Die aus dem Sturm-Camp in Belek mitgebrachte Verhärtung entpuppte sich als Muskelfaserriss - "bisher gab's nur Therapie statt Training. Jetzt aber geht's bergauf!"

"Ich laufe schon und demnächst steig ich ins Mannschaftstraining ein." Zwei Spiele seines neuen Klubs sah Stankovic bisher live - und durchlebte ein Wellental. "Das erste Match war inferior - dafür war das 1:1 am Freitag auswärts beim Tabellendritten Sassuolo ganz stark."

Vom Start weg begeistert war der Ex-Sturm-Spieler auch von den Bedingungen, die der Klub bietet. "Einfach sensationell, unglaublich professionell! Es gibt auch einen eigenen Teambetreuer, der sich nur um die Probleme der Spieler kümmert. Im Moment ist der - schon wegen der Verletzung - aber zumeist nur mit mir beschäftigt."

Der war ihm auch bei der Wohnungssuche behilflich. "Drei hat er mir vorgeschlagen, es hat gleich eine gepasst. Jetzt wohn ich im Zentrum, nicht weit vom Klub entfernt. Und mit Fabrizio Cacciatore wohnt auch ein Spieler hier, mit dem ich oft mitfahren kann. Denn ohne Navi im Auto bin ich noch aufgeschmissen."

"Keine gute Idee?"
Sich in den Gassen der 200.000-Einwohner-Stadt zurecht zu finden, ist eine Sache, sich mit den Einwohnern zu unterhalten, eine andere. Marko feilt schon an seinem Italienisch - und Cheftrainer Rolando Maran ist ihm dabei behilflich. "Der spricht zwar deutsch, redet aber nur italienisch mit mir..."

In 14 Tagen will Stankovic dessen Kommandos bereits als Aktiver auf dem Feld hören. "Da will ich daheim gegen Pisa mein Debüt feiern." Und daran arbeiten, Teamchef Brückner zu widerlegen, der ja meinte, sein Abgang in die Serie B sei "keine gute Idee" gewesen. Stankovic: "Nichts Schlimmeres soll mir passieren, als im Land des Weltmeisters in der Serie B die ersten Schritte als Legionär zu setzen."

von Egon Rejc und Richard Kallinger, "Steirerkrone"

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden