Mi, 23. Mai 2018

Tödlicher Test

16.02.2009 13:26

Porsche-Testfahrer mit "Erlkönig" verunglückt

In Deutschland ist ein Porsche-Testfahrer mit einem geheimen Prototypen in den Tod gerast. Er ist mit dem sogenannten "Erlkönig" in Südhessen aus ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke gekracht und darunter steckengeblieben. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Darmstädter Polizei am Freitagmorgen gegen 2.45 Uhr kurz nach Weiterstadt auf der Autobahn von Frankfurt nach Heidelberg.

Der 51-jährige Fahrer soll - möglicherweise auf nasser Fahrbahn - bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Supersportwagen verloren haben und ins Schleudern geraten sein. Der flache Sportwagen, ein 911 Cabrio der kommenden Generation, schob sich bei dem Unfall auf 50 Metern unter die Leitplanke. Laut Polizei starb der Mann noch an der Unfallstelle. Näheres wollte die Polizei nicht bekanntgeben. Ein Tempolimit gilt auf der Unfallstrecke nicht.

Das Auto war, wie bei Prototypen üblich, mit schwarzen Folien beklebt und getarnt. Offenbar war ein zweiter Testfahrer mit einem getarnten Porsche Panamera dabei, der noch ausweichen und anhalten konnte.

Nach Porsche-Angaben handelte es sich nicht um Hochgeschwindigkeitstests; die würden nur auf abgesperrten Straßen stattfinden. Der verunglückte Porsche-Mitarbeiter sei bereits seit 25 Jahren Testfahrer im Entwicklungszentrum in Weissach gewesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden