Di, 22. Mai 2018

Grazer "Müllkinder"

10.02.2009 14:55

Jugendamt gesteht Fehler ein

Nach wie vor sind viele Fragen im Fall jener verwahrlosten Kinder offen, die jahrelang in einer völlig vermüllten Grazer Wohnung leben mussten. Am Montag gab es einen "Krisengipfel" - und das Jugendamt gestand Fehler ein. Man habe die Situation falsch eingeschätzt. Mit den vier Mädchen geht es inzwischen weiter bergauf. Sie sollen nun zu Pflegefamilien in der Südsteiermark kommen.

Tagtäglich rufen Anrainer des betroffenen Wohnhauses in der "Krone"-Redaktion an, die schon des Öfteren versucht hätten, beim Jugendamt auf die Situation der achtköpfigen Familie aufmerksam zu machen. Aber keiner hätte auf sie hören wollen.

"Fehleinschätzung der Situation"
Am Montag dann erste Stellungnahmen des Jugendamtes: "Die Verantwortlichen geben eine Fehleinschätzung der Situation zu", erzählt der zuständige Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg. Allerdings hätte sich der Fall nicht so dargestellt, wie er jetzt erscheint, rechtfertigte sich das Jugendamt. Die Wohnsituation hätte aber früher inspiziert werden sollen. Eisel-Eiselsberg hofft, dass die Sozialhelfer jetzt in sich gehen und auch über ähnliche Fälle nachdenken werden.

Mehr zu diesem Fall findest du in der Infobox!

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