Do, 23. November 2017

OK als „Kunstlabor“

09.02.2009 14:21

„Höhenrausch“ bietet atemberaubendes Erlebnis

Das Offene Kulturhaus (OK Centrum für Gegenwartskunst) wird bei Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas eine wichtige Rolle spielen. Mit gleich mehreren Projekten will es dabei beweisen, dass es "innovatives Kunstlabor" ist. Unter anderem soll "Höhenrausch" für ein atemberaubendes Erlebnis über den Dächern der Stadt sorgen. OK Direktor Martin Sturm, Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) und Linz09-Intendant Martin Heller stellten das Programm im Kulturjahr vor.

Das OK hat bereits lange vor dem Start von Linz09 die Aufmerksamkeit für das Kulturhauptstadtjahr geweckt: "Schaurausch" brachte 2007 Kunst in die Schaufenster von Linz, "Tiefenrausch" lockte 2008 an die 19.000 Besucher zu Kunst und Grenzgängen in die Unterwelt der Stadt. Zum Abschluss der Trilogie ist das OK heuer "dem Himmel so nah" und ermöglicht ab 29. Mai über ein ausgeklügeltes Wegesystem die Begehung von Dächern über Linz. Die Besucher sollen dabei nicht nur einen neuen Blickwinkel auf die Stadtgeschichte, Architektur und städtische Infrastruktur bekommen, sondern auch spektakulären Kunstwerken und Himmelsmythologien begegnen. Unter anderem ist der Betrieb eines 26 Meter hohen Riesenrades, das sonst bei Jahrmärkten aufgestellt ist, auf dem obersten Geschoß eines Parkhauses geplant.

Internationale Werksauswahl "Biennale Cuvee"
Zuvor wird das OK - inzwischen bereits zum dritten Mal - unter dem Titel "Biennale Cuvee" eine Werkauswahl von Biennalen des Jahres 2008 aus der ganzen Welt zeigen, wobei die asiatischen im Zentrum stehen sollen. Mehr als 40 Künstler aus über 25 Ländern sind dabei in Oberösterreich zu Gast. Ganz im Sinne des Kulturhauptstadtjahres, Kultur so breit wie möglich unter die Menschen zu bringen, sind dazu drei Partner gefunden worden, die mit ihren Bauten das neugestaltete Bahnhofsviertel mitgeprägt haben: Arbeiterkammer Oberösterreich, Wissensturm und Energie AG Oberösterreich. Zudem wird sich die Hatschek-Stiftung in Vöcklabruck beteiligen.

"Crossing Europe" und "Ars Electronica" sind die "Klassiker"
Darüber hinaus wird das OK zum Filmfestival "Crossing Europe" die norwegische Videokünstlerin Inger Lise Hansen als Artist in Residence einladen. Zur "Ars Electronica" im September - so wie das Filmfestival heuer Bestandteil von Linz09 - steuert es wieder als eine der Hauptausstellungen die "CyberArts" bei. Dazu kommen noch das biennale Musikfestival "Stop.Spot!" und Ausstellungen mit den taiwanesischen Künstlern Hsin-Chien Huang und Ya-Lun Tao sowie dem Kolumbianer Oscar Munoz, die erstmals im deutschsprachigen Raum gezeigt werden.

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