Sa, 18. November 2017

Finanzierungsfrage

09.02.2009 09:03

Kurzarbeit kostet AMS mindestens 22 Mio. Euro

Die Finanzierung der Kurzarbeit in Oberösterreich wird eines der Themen beim Arbeitsmarktgipfel im Landhaus am Montag. Denn für die dafür erforderlichen 22 Millionen Euro gibt es derzeit nur vage Zusagen vom Bund, aber noch keine fixe Budgetierung, wie Grün-Landesrat Rudi Anschober kritisch aufzeigt.

Seit Oktober 2008 haben 46 Unternehmen beim AMS OÖ um Kurzarbeit angesucht. Besonders stark betroffen sind Beschäftigte in Unternehmen des Autoclusters - sie stellen 7.536 der insgesamt 9.665 betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die geplanten Kosten für die Kurzarbeit betragen knapp 22 Millionen Euro. Allerdings geht das Arbeitsmarktservice OÖ davon aus, dass Kurzarbeit auf Sicht weiter zunehmen wird.

Umso ärgerlicher sind für Anschober die Ungewissheiten bei der Budgetierung der Kurzarbeitskosten. Weitere 9 bis 15 Millionen Euro
seien für Qualifizierungsmaßnahmen notwendig.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden