Fr, 20. Oktober 2017

Grausige Details

06.02.2009 17:48

Heiko K. nach Mord: „Erwürgt, dann zerstückelt“

Beteiligungen an Nobel-Lokalen, Luxusreisen, teure Designerkleidung - finanziert mit fremdem Geld! Die Schulden des mutmaßlichen Koch-Mörders Heiko K. (39) wurden immer mehr. Als ihm auch sein Ex-Kollege nicht mehr helfen wollte, war das sein Todesurteil. Gegen den Verdächtigen, der in St. Marienkirchen ein Lokal gepachtet hatte, wurde hier wegen Betruges ermittelt.

Zuerst habe er den 100-Kilo-Koch in dessen Schlafzimmer erwürgt, dann ins Bad geschleift. Mit Säge, Bolzenschneider und Messer habe er die Leiche am nächsten Tag dann zerteilt, Arme, Beine, Kopf und die restlichen Körperteile in Plastikfolie gewickelt und sie anschließend in Flüssen entsorgt.

Opfer wollte Mexiko-Reise nicht finanzieren
Bis ins kleinste Detail schilderte Heiko K. den Beamten der Münchner Mordkommission - die extra nach Wien angereist waren - seine grausame Bluttat vom 23. Jänner. Der Verdächtige gab als Motiv an, dass sich sein späteres Opfer, der 35-jährige Markus Schindlbeck, geweigert hatte, ihm eine teure Reise nach Mexiko zu finanzieren. Das musste der wohlhabende Bayer mit seinem Leben bezahlen!

Am Wochenende soll Heiko K., der in seinem Innviertler Lokal - wie berichtet - Zehntausende Euro Schulden angehäuft hatte, in eine Münchner Haftanstalt überstellt werden.

Symbolfoto

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