Mo, 11. Dezember 2017

Qualvoll verendet

06.02.2009 15:24

Tierquäler hat es auf Kormorane abgesehen

Im Bezirk Braunau hat es ein Tierquäler auf Kormorane abgesehen: Der Unbekannte hat selbst gebastelte Köder mit Metallgewichten ausgelegt, die bei den Vögeln Schnittverletzungen im Hals verursachen. Ein Tier verendete qualvoll, ein zweites konnte nach einer Notoperation gerettet werden.

Spaziergänger haben kürzlich an der Mattig im Gemeindegebiet von Palting einen toten Kormoran gefunden. Das Tier hatte eine große offene Schnittwunde am Hals. Bereits zwei Wochen zuvor war ein schwer verletzter Vogel gefunden worden, der an einem mit einem Drillingshaken versehenen Fischköder hing. Er konnte gerettet werden. Beide Fälle wurden angezeigt.

Kormorane bei Fischern und Jägern unbeliebt
Laut Polizei scheint es sich um selbst gebastelte Köder zu handeln. Eine heiße Spur gibt es noch nicht. Es sei aber ein offenes Geheimnis, dass die Kormorane bei Fischen und Jägern nicht beliebt seien, hieß es.

Derartige Legeangeln seien rechtswidrig und hätten auch andere Wildtiere oder Hunde treffen können, so der Naturschutzbund. In den beiden vorliegenden Fällen würde aber alles darauf hindeuten, dass gezielt Kormorane getötet werden sollten.

Symbolfoto

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