Mi, 23. Mai 2018

Vor Total-Absturz

06.02.2009 20:12

ÖTV-Ladies spielen gegen Luxemburg um Abstieg

Österreichs Tennis-Damen müssen am Samstag (15.00 MEZ) beim Fed-Cup in Tallinn gegen Luxemburg den Absturz in die Bedeutungslosigkeit verhindern. Ohne die drei Top-Spielerinnen Sybille Bammer, Tamira Paszek und Yvonne Meusburger ging am Freitag gegen Weißrussland auch das dritte Gruppenspiel der Europa/Afrika-Zone 1 verloren. Schon zuvor war festgestanden, dass Österreichs Damen statt um den Klassenerhalt oder gar um den Aufstieg gegen den erstmaligen Abstieg in die vierte und vorletzte Leistungsklasse des Fed Cups kämpfen müssen.

Obwohl die Luxemburgerinnen derzeit über keine Top-300-Spielerin verfügen und ihrerseits alle drei Gruppenspiele verloren haben, sind Österreichs Tennis-Damen Patricia Mayr, Nikola Hofmanova, Melanie Klaffner und Sandra Klemenschits auch in diesem Entscheidungsspiel am Samstag keine Favoritinnen. "Man darf nicht vergessen, dass wir drei Spielerinnen vorgeben müssen", sagte ÖTV-Kapitän Alfred Tesar. "Das kann nicht nur Österreich, sondern auch keine andere Nation verkraften. Unter diesen Voraussetzungen durfte man sich hier auch keine Wunderdinge erwarten."

Viele Unbekannte in Luxemburgs Team
Das dreiköpfige Team Luxemburgs bilden die 23-jährige Mandy Minella (WTA-Rang 327), die 25-jährige Claudine Schaul (WTA-377) sowie die 29-jährige Fabienne Thill, die über kein WTA-Ranking verfügt. Die größte Gefahr geht wohl von Schaul aus, die in der Weltrangliste zwar weit zurückgefallen ist, aber im Mai 2004 immerhin schon einmal auf Platz 41 gestanden ist und es sowohl im Einzel (Straßburg 2004) als auch im Doppel (Canberra 2004) auf einen WTA-Turniersieg gebracht hat.

"Ich erhoffe mir für das Spiel gegen Luxemburg, dass unsere Nummer zwei im Einzel zumindest eine enge Partie spielt. Das war bisher weder bei Melanie Klaffner noch bei Niki Hofmanova der Fall. Die größeren Hoffnungen ruhen aber auf unserer Nummer eins Patricia Mayr und dem Doppel. Ich erwarte mir insgesamt eine enge Geschichte", sagte Tesar.

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