Mi, 23. Mai 2018

Camps in der Türkei

05.02.2009 18:14

Kapfenberg - der Abstiegskampf kann kommen!

Kapfenberg scheint für den Abstiegskampf gerüstet - im sechsten Test gab's den sechsten Sieg! Vor den Augen der Ried-Spione Gludovatz und Reiter wurde Shinnik Yaroslawl (im Herbst 15. der russischen Liga) in Belek 3:1 niedergezwungen. "Wir haben super gespielt", war Coach Werner Gregoritsch zufrieden: "Waren aggressiv und bissig, haben defensiv nichts zugelassen."

"Es war allerdings eine harte Partie an der Grenze." Junior Rene Pitter musste mit einem fünf Zentimeter langem Cut ins Krankenhaus. "Dass man gegen die kleinen Österreicher verlieren kann, konnten die Russen offenbar nicht glauben", so Gregoritsch.

Glücksgriff Pavlov
Neo-Stürmer Srdjan Pavlov entpuppt sich als Glücksgriff: Der 1,93 Meter große, bullige Serbe machte drei Tore, hält nach zwei Spielen bei vier Treffern. "Der kann kicken", lobt Gregoritsch, "seine Tore waren sensationell. Er hat was, das andere nicht haben. Und er fühlt sich wohl bei uns."

Nicht nur bei Foda gibt's die Frühschicht
Wer nach dem Erfolgslauf auf Belohnung hoffte, irrte allerdings: Die "7.00-Uhr-Frühschicht", zu der sich der Trainer (wie Franco Foda bei Sturm) samt Betreuerstab selbst mitverdonnert, bleibt aufrecht - weshalb Gregoritsch ("wir Trainer haben Vorbildfunktion") nur noch "der General" heißt. Aber die KSV-Kicker (Akoto feiert am Freitag gegen Kazan Comeback) sind ohnehin äußerst eigenmotiviert - selbst nach Spielen findet man sie freiwillig in der Kraftkammer.

Golf und Massagen bei Sturm
Sturms Spieler erhielten vor dem Donnerstag-Test gegen Ungarns Leader Debrecen, dem letzten Match vorm Heimflug am Freitag, nach den harten Einheiten einen halben Tag frei, zerstreuten sich mit Golf, Massagen und Regeneration. Trainer Franco Foda, der mit dem Camp vollauf zufrieden ist, hielt die beiden Mittwoch-Spiele großteils für gut: "Nach weniger gutem Start drehten die Jungen gegen St. Gallen ein 0:2 in ein 2:2 um. Fabian Lamotte ist offenbar wieder fit, er spielte 90 Minuten durch und sein Treffer gibt ihm sicher Auftrieb. Und Dominic Hassler ist müde vom Training, machte aber ein sensationelles Tor. Er hat bereits zweimal getroffen und ist eine gute Angriffsalternative für uns."

Djuricic als Zaungast
Ex-Sturm-Coach Milan Djuricic (Dunajska Streda) sah als Zaungast ein 1:1 gegen Györ: "Ein sehr intensives, temporeiches Spiel", so Foda, "wir hätten gewinnen müssen, aber die Tore machen wir dann, wenn wir ein wenig frischer sind."

Stankovic-Nachfolge umkämpft
Um die Stankovic-Nachfolge im Mittelfeld gibt's einen heißen Dreikampf: "Zuletzt spielte Jakob Jatscher", so Foda, "er ist ein Kandidat wie Beichler und Scherrer."

Interessante Zahlen am Rande: Mit 1.000 Fußballteams gibt's heuer im Raum Antalya zwar durch die Wirtschaftskrise 300 Mannschaften weniger, dennoch nimmt die Region 30 Millionen ein. Beleks Bürgermeister Mecek gab nun fünf neue Plätze in Auftrag.

von Volker Silli, "Steirerkrone"

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