Sa, 26. Mai 2018

Sie ist jetzt Ritterin

04.02.2009 15:38

Rowling wollte mit "Voldemort" nicht verärgern

"Harry Potter"-Erfinderin J.K. Rowling hat sich dafür gerechtfertigt, ihrem Bösewicht Lord Voldemort einen französischen Namen gegeben zu haben. "Ich kann Ihnen versichern, dass dahinter keinerlei antifranzösische Gefühle standen", sagte die Erfolgsautorin am Dienstagabend, als sie von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Paris zur "Ritterin der Ehrenlegion" gemacht wurde.

Sie habe aber für den Hauptwidersacher des Zauberschülers einen Namen gesucht, der zugleich "Macht und Fremdartigkeit" ausdrücken sollte. Da sei ihr der französische Begriff, der wörtlich "Todesflug" oder "Todesdiebstahl" bedeutet, treffend erschienen.

Viele Verbindungen zu Frankreich
Rowling hielt ihre Dankesrede selbst auf Französisch und verwies darauf, dass sie als Lehrerin selbst zeitweise die Sprache von Molière in Schottland unterrichtet habe. Zudem sei ihr Urgroßvater Franzose gewesen und 1924 für seinen Einsatz in der Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg in die Ehrenlegion aufgenommen worden. Insofern habe die Auszeichnung für sie eine "besondere Bedeutung".

Sarkozy sagte, Rowling sei eine "Frau mit außergewöhnlichem Talent". Sie habe viele Jugendliche erst dazu gebracht, Bücher zu lesen, und teilweise auch dazu, selbst zu schreiben. Durch Rowling hätten Kinder "verstanden, dass Lesen keine Strafe ist, sondern eine Quelle des Vergnügens".

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