Mi, 22. November 2017

Schneedrama

04.02.2009 14:21

„Wir hoffen auf ein Wunder“

Noch gibt es kein Lebenszeichen von jenem 31-jährigen Snowboarder, der seit Samstag am Krippenstein vermisst wird. Die Chancen, den Niederösterreicher aus Gloggnitz lebend zu finden, sinken mit jeder Stunde. Doch die Einsatzkräfte geben nicht auf: Auch am Mittwoch wurde die großangelegte Suchaktion fortgesetzt.

Bereits in der Nacht auf Mittwoch waren Wärmebildkameras im Einsatz, um Dolinen zu orten, in die der Mann gestürzt sein könnte. Die Chancen für den Abgängigen werden gering eingeschätzt, aber "wir hoffen auf ein Wunder", so Bernhard Magritzer von der Alpinpolizei.

Tagsüber wird das Gelände weiterhin systematisch mit Suchhunden durchkämmt. Am Dienstag waren rund 50 Mann an der Aktion beteiligt, so Magritzer. Am Mittwoch stieg eine ähnlich große Mannschaft auf.

Freunde schlugen Alarm
Der Snowboarder war am Wochenende gemeinsam mit Freunden im freien Gelände unterwegs gewesen, bis ihn seine Begleiter aus den Augen verloren. Als er nicht beim vereinbarten Treffpunkt erschien, alarmierten die Snowboarder die Bergrettung und die Alpinpolizei. Sie suchten am Samstag und Sonntag nach dem Vermissten. Am Montag musste die Aktion wegen der Lawinengefahr und starken Windes vorübergehend unterbrochen werden, am Dienstag wurde sie fortgesetzt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden