Di, 21. November 2017

Wertvoller Matsch

03.02.2009 16:24

Japaner fischen Gold aus Klärschlamm

Japan sitzt auf einer wahren Goldader - in Form von Klärschlamm. Eine Kläranlage in der Präfektur Nagano im Zentrum von Honshu, der Hauptinsel des rohstoffarmen Landes, verzeichnet eine höhere Gold-Ausbeute als manche der profitablesten Goldminen der Welt. Verantwortliche des Konzerns vermuten, dass der hohe Prozentsatz des Edelmetalls auf die vielen neu angesiedelten Betriebe in der Umgebung zurückzuführen ist, die sich auf die Produktion von Präzisionswerkzeug spezialisiert haben - wofür Gold unabdinglich ist.

Ein Sprecher des Unternehmens teilte kürzlich mit, dass in der Kläranlage etwa 1.900 Gramm Gold in einer Tonne Asche gefunden werden, die aus verbranntem Schlamm entsteht. Das ist weitaus mehr als als die 20 - 40 Gramm Gold pro Tonne Eisenerz, die in Japans Hishikari-Mine gewonnen werden, einer der weltweit profitablesten Goldminen.

Unerwarteter Geldregen
Die Präfektur rechnet nun mit fünf Millionen Yen (rund 43.000 Euro) aus dem Verkauf des edlen Metalls. Für das gesamte Steuerjahr, das am 31. März endet, erwarten die Behörden güldene Einnahmen von insgesamt 15 Millionen Yen...

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