Mo, 20. November 2017

Nach Messerattacke

04.02.2009 09:35

Erneut Gewaltexzess in Drogenszene

Nach dem Doppelmord und zwei Messerattentaten im Linzer Rauschgiftsmilieu wurde nun ein Wiener Drogendealer stundenlang mit Stichen, Schlägen und Tritten malträtiert: Der 40-jährige Serbe sollte offenbar regelrecht zerstückelt werden, konnte aber schwerst verletzt noch in letzter Minute durch ein Fenster entkommen.

"Viele Junkies sind schon derart fix und fertig, dass ihnen ein Menschenleben nichts mehr wert ist", sagt der oberösterreichische Sicherheitsdirektor Dr. Alois Lißl: "Aber wir haben bis heute weder eine Spur zu einem Täter noch einen Hinweis auf ein Motiv."

Ungelöste Fälle
Nach elfmonatigen Ermittlungen, Hunderten Alibi-Überprüfungen und DNA-Vergleichen ist noch immer ein Rätsel, warum der 51.jährige Linzer Drogentherapeut Dr. Bernhard Lindenbauer niedergestochen wurde und wer drei Tage später die zwei Urfahraner Drogenpatienten Wolfgang Huber (51) und Christian Janouschek (45) erstochen hat.

Auch mysteriöses Messerattentat ungeklärt
Seit einer Woche ist auch ungeklärt, wie der afrikanische Sextäter und Drogendealer Francis F. (34) zu zwei Stichwunden gekommen ist. "Er verschweigt uns die Wahrheit", vermutet Lißl den Täter in der Rauschgiftszene.

Symbolbild

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