Do, 23. November 2017

Tolle Erfindung

02.02.2009 11:42

Neue Behandlung gegen Prostatakrebs in Linz

Das Krankenhaus der Elisabethinen in Linz setzt eine neue schonende Behandlung gegen Prostatakrebs ein. Dabei wird ein hochfokussierter Ultraschall (HIFU) verwendet, wie das Spital am Montag erläuterte.

Zur Behandlung des Prostata-Karzinoms wird laut Günter Janetschek, Vorstand der urologischen Abteilung, ein Ultraschallkopf in den Enddarm eingeführt, der impulsartig gebündelte Ultraschallwellen aussendet. Der Schall durchdringt das Nachbargewebe ohne es zu verletzten. Durch die Fokussierung mehrerer Schallwellen in einem Brennpunkt entstehen Temperaturen, die die Krebszellen zerstören.

Nebenwirkungen größtenteils verhindert
Gefürchtete Nebenwirkungen anderer Behandlungskonzepte, wie Inkontinenz und Impotenz könnten dabei größtenteils verhindert werden. Bei der Behandlung sei keine Vollnarkose nötig. Die Therapie dauere je nach Größe der Prostata zwischen einer und zweieinhalb Stunden. Bereits fünf Stunden nach dem Eingriff könne der Patient wieder aufstehen. Aufgrund der minimalen Belastung reiche ein kurzer stationärer Aufenthalt von insgesamt drei bis fünf Tagen.

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