Fr, 24. November 2017

Fälscher-Quartett

30.01.2009 09:58

„Geldfälscher-Familie“ vor Gericht

Quasi als Familienbetrieb hat ein gebürtiger Innviertler 50- und 100-Euro-Scheine mit dem Computer hergestellt. Seine erwachsenen Töchter brachten das Geld zusammen mit einem Algerier unter die Leute. Am Donnerstag saß das Fälscher-Quartett in Linz geschlossen vor Richter Alfred Pfeisinger.

Den Tipp bekam der Vater (62) beim letzten Gefängnisaufenthalt. Kaum in Freiheit, besorgte er sich Computer und Scanner und begann Falschgeld im Gegenwert von 3.350 Euro zu drucken. Das Hologramm besserte er mit Silber-Nagellack nach.

Für den Vertrieb waren die Töchter zuständig. Auch ein Freund nützte die Freigänge aus der Justizanstalt zum Verteilen der gefälschten Scheine. Urteil: 21 Monate Haft für den Vater, 18 bis 13 Monate, teils bedingt, für die Helfer.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden