Mi, 22. November 2017

Viele Beschwerden

27.01.2009 09:31

Bis zu 60 Prozent längere Fahrzeiten für Pendler

"Wir pfeifen auf die Bahn!" Hunderte Pendler aus dem Bezirk Krems ärgern sich über lange Wartezeiten und schlechte Zugverbindungen. Viele steigen bereits wieder aufs Auto um. Jetzt will Stadtchefin Inge Rinke mit ÖAAB-Unterstützung den Bundesbahnen Dampf machen: "Es müssen rasch bessere Fahrpläne her!"

"Bei uns im Rathaus laufen die Telefone heiß", sagt Rinke. Erboste Pendler machen ihrem Ärger über die Bahn Luft. "Viele kündigen an, dass sie jetzt wieder öfter mit dem Auto zur Arbeit fahren", so die Stadtchefin.

"Bis zu 60 Prozent länger als früher unterwegs"
Auch Franz Hemm bestätigt diese massiven Klagen. "Wer beruflich nach Wien muss, ist mit dem Zug um bis zu 60 Prozent länger als früher unterwegs", schildert der Vizepräsident der Niederösterreichischen Arbeiterkammer. Durch die Sperre der Bahnbrücke in Tulln werde sich die Situation im März zusätzlich verschärfen, befürchtet Hemm.

Rinke und Parteikollegen aus dem Bezirk gehen mit den ÖBB (Österreichischen Bundesbahnen)  hart ins Gericht: "Durch den Fahrplan wurde die gesamte Region abgeschnitten. Auf ihre Kunden nimmt die Bahn überhaupt keine Rücksicht." Bei einem Krisengipfel mit ÖBB-Vertretern sowie Verkehrsplanern des Landes wird Rinke am Donnerstag rasche Verbesserungen fordern.

Von Christoph Weisgram und Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

Symbolfoto

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden