Di, 17. Oktober 2017

Erklärungsnot

28.01.2009 13:38

Empörung über fetten Bonus für Voest-Manager

Auch das Management bringe Opfer, hatte Voest-General Wolfgang Eder zur Kurzarbeit, die für 2.500 Linzer Stahlarbeiter bis zu zehn Prozent Lohneinbuße bedeutet, erklärt - nun sagte er, dass ein Verzicht auf millionenschwere Bonuszahlungen für Vorstände nicht in Frage käme. Um später zu ergänzen, dass sie aber 25 bis 30 Prozent Einkommensverluste hätten.

Fürs Geschäftsjahr 2007/08 bekamen die sechs Voest-Vorstände insgesamt 2,9 Millionen Euro Fixum, dazu kamen Prämien in Höhe von 5,7 Millionen Euro. "Ein Verzicht auf Bonuszahlungen kommt für mich nur dann in Frage, wenn es an die Substanz und um die Existenz des Unternehmens geht", erklärt Eder nun im Magazin profil: In dieser Situation sind wir nicht.

Große Empörung allerseits
"Da stellt's mir die Haare auf", wettert Landesvize und ÖVP-Arbeitnehmerobmann Franz Hiesl: Wenn den Kleinen Kurzarbeit zugemutet wird, müssen auch die Großen zurückstecken. Womit er einer Meinung mit SPÖ-Chef Erich Haider, AK und ÖGB ist, die forderten, dass das Management mit gutem Beispiel vorangehen müsse.

Eder rudert zurück
Nun korrigierte sich Eder: Der Vorstand verliere durch die schlechte Wirtschaftslage 25 bis 30 Prozent seiner Einkünfte ...

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden