Fr, 15. Dezember 2017

Goldene Himbeere

22.01.2009 13:31

Paris sahnt drei "Razzie"-Nominierungen ab

Zweifelhafte Ehre für Party-Girl Paris Hilton: Die Möchtegern-Schauspielerin ist gleich für mehrere Goldene Himbeeren nominiert. Nach Angaben der Verleiher der Filmspottpreise, die auch "Razzies" genannt werden, droht dem "The Hottie & The Nottie"-Star unter anderem, zur schlechtesten Hollywood-Mimin des Jahres gekürt zu werden. Die 27-Jährige wurde auch in den Kategorien "Schlechteste Nebendarstellerin" und "Schlechtestes Leinwandpaar" nominiert. Die Komödie "Der Love Guru", mit Mike Myers als Star, Produzent und Drehbuchautor, heimste gleich sieben Nominierungen ein...

Der deutsche Horror-Meister Uwe Boll hat mit "Postal" und "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" die besten Chancen auf eine Trophäe als schlechtester Regisseur, Nebendarsteller und als Leinwandpartner von "jedwedem/r Schauspieler, Kamera oder Drehbuch". Zudem wird Boll bei der Vergabe der Spottpreise am 21. Februar die Sonder-Himbeere für das "schlechteste bisherige Lebenswerk" erhalten.

Mega-Schelte für Mike Myers' "Love Guru"
"Der Love Guru", für den Mike Myers als Star, Produzent und Drehbuchautor verantwortlich zeichnet, wurde insgesamt siebenmal nominiert, darunter für die Stars - eben er selbst, Jessica Alba, Verne Troyer und Ben Kingsley - und in der Königssparte "Schlechtester Film". Als Mitstreiter treten dort auch "Disaster Movie", "The Happening", "The Hottie & The Nottie", "Meine Frau, die Spartaner und ich" und "Dungeon Siege" an. Auch Eddie Murphy, Al Pacino, Mark Wahlberg, Ashton Kutcher, Cameron Diaz und Kate Hudson blieben nicht von Nominierungen verschont.

Im vergangen Jahr waren Lindsay Lohan und Eddie Murphy die großen "Gewinner". Lohan und ihr Film "Ich weiß, wer mich getötet hat" schlug in acht Kategorien zu, Murphy holte sich für seine Auftritte in Männer- und Frauenkleidern in der Komödie "Norbit" drei Trophäen auf einen Schlag.

"Razzie"-Verleihung am Tag vor Oscar-Spektakel
Die "Razzies" werden in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben, traditionell einen Tag vor den Oscars. Sie wurden von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Nach Angaben der Veranstalter stimmten diesmal Filmfans in den USA und neunzehn anderen Ländern ab. Die Gewinner bekommen eine vergoldete Plastikhimbeere, holen sich die Trophäe aber aus verständlichen Gründen selten persönlich ab.

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