Di, 12. Dezember 2017

"Schiefe Optik"

23.01.2009 08:56

"ANTM": Vorwürfe wegen "Freunderlwirtschaft"

Neun hübsche Österreicherinnen möchten „Austria’s Next Topmodel“ werden. Doch die Mädels – die einen begabt, die anderen weniger – haben noch viele Hürden zu überstehen. Unter anderem jene des Vorwurfs der „Freunderlwirtschaft“. Denn Tamara (siehe Bild), schon jetzt eine der Favoritinnen, hat mit nicht ganz offenen Karten gespielt...

Die 18-jährige Wienerin hatte sich unter falschem Namen bei der rot-weiß-roten Model-Castingshow beworben. Der Grund dafür: Sie wollte nicht, dass eine Verbindung zu ihrer Mutter hergestellt wird. Denn Svetlana Puljarevic ist Geschäftsführerin bei der Zeitschrift „miss“ – und die wiederum Medienpartner der Show. Die Gewinnerin soll unter anderem das Cover einer Ausgabe zieren.

Während "News" eine „schiefe Optik“ sieht und „Freunderlwirtschaft hinter den Kulissen“ vermutet, dementiert das der österreichische Privatsender Puls 4: Zwar stimme es, dass sich die Rothaarige unter einem Pseudonym beworben habe, weil sie nicht erkannt werden wollte – aber es sei nicht geschehen, um sich einen Vorteil zu verschaffen, sondern weil sie ihre Teilnahme mit ihrer Mutter nicht abgesprochen habe, so Sendersprecherin Christina Patzl. „Ihre Teilnahme hat also nichts mit der Funktion ihrer Mutter zu tun. Ganz im Gegenteil.“ Darüber, wer eine Runde weiterkomme, entscheide ausschließlich die Jury, „daher sehe ich keinen Grund für eine 'schiefe Optik'“, so Patzl.

In der nächsten Folge bekommen die Juroren – „ANTM“-Moderatorin Lena Gercke, Wiener-Models-Chefin Andrea Weidler und Modelcoach Alamande Belfor – beratende Unterstützung von Julia Wagner, ihres Zeichens Chefredakteurin der „miss“.

Welche Kandidatinnen noch dabei sind und die ersten beiden Folgen zum Nachlesen findest du in der Infobox!

Gewinnerin macht bei „GNTM“ mit
Der Gewinnerin - das große Finale steigt am 5. Februar - winkt ein Vertrag von Wiener Models, ein Cover der Zeitschrift "miss" und sie wird das neue Gesicht der Swarovsky-Crystallized-Kampagne. Zudem ist die Siegerin bei den 20 Finalistinnen von „Germany's Next Topmodel“ mit dabei.

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