Mi, 22. November 2017

Ein kleines Wunder

17.01.2009 10:02

Kaninchen überlebt zweieinhalb Wochen in Pkw

Zweieinhalb Wochen hat ein Kaninchen in einem Pkw im Bezirk Braunau überlebt. Erst durch "Zufall" wurde das Tier befreit: Es hatte ein Kabel angenagt, daher musste der Wagen in die Werkstatt, wo das Kaninchen schließlich entdeckt wurde. Wie sich später herausstellte, stammt das Tier aus Bayern. Das Tier war vermutlich in die Motorverkleidung gekleidet, wo es sich nicht mehr befreien konnte...

Wegen einer Motorstörung ist vor wenigen Tagen ein Firmenwagen in ein Braunauer Autohaus gebracht worden. Bei der Fehlersuche wurde eine Kabelunterbrechung diagnostiziert. Der Kfz-Techniker stellte das Auto auf eine Hebebühne und hievte es in die Höhe.

Mechaniker bekam fast Herzinfarkt
Beim Entfernen der unteren Motorabdeckung blickte er in die Augen eines Nagetieres. "Er hat fast einen Herzinfarkt bekommen", schildert sein Firmenchef.

Tier ernährte sich von Kabeln
Der Techniker wusste nicht, um welches Tier es sich handelte. Er holte einen Kollegen, der auch Jäger ist. Zusammen befreiten sie das Tier aus dem Auto. Erst dann entdeckten sie, dass es sich um ein Kaninchen handelt.

Es hatte sich von den umliegenden Kabeln ernährt, was ihm auch das Leben gerettet hat. Sein Zustand war überraschend gut. Beim Tierarzt konnten keine Verletzungen festgestellt werden.

Kinder hatten "Puzel" schon vermisst
Wie sich später herausstellte, stammt das Tier aus Bayern. Die Kinder des Autolenkers hatten ihr Kaninchen mit dem Namen "Puzel" schon seit zweieinhalb Wochen vermisst und waren deswegen sehr traurig.

"Wie ein zweites Weihnachten"
"Sie haben sich riesig gefreut, als sie erfuhren, dass es wieder aufgetaucht ist. Für sie war es wie ein zweites Weihnachten", berichtet der Chef des Autohauses. Das Tier ist offenbar von daheim ausgerissen und in die Verkleidung des Motors geklettert.

Daraus konnte es von selbst nicht entkommen. Für den Chef des Autohauses grenzt es an ein Wunder, dass "Puzel" überlebt hat.

Symbolbild

 

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