Sa, 21. Oktober 2017

Attentatsversuch?

13.01.2009 13:21

Rohrbombe auf eigenem Grundstück entdeckt

Auf dem Grundstück eines Vizebürgermeisters im Bezirk Zwettl im Waldviertel ist knapp vor Weihnachten des Vorjahres eine scharfe Rohrbombe gefunden worden. Das bestätigte Oberstleutnant Rupert Schoißwohl von der niederösterreichischen Exekutive am Dienstag. Die Ermittlungen zu den Tätern seien noch im Gange.

Das Rohr sei 40 Zentimeter lang und zehn Zentimeter im Durchmesser gewesen und war mit Sprengstoff gefüllt. Der Vizebürgermeister habe das Rohr selbst gefunden und sofort die Polizei gerufen. Ermittler haben dann die Bombe aus dem Wald geborgen und unter kontrollierten Bedingungen zur Detonation gebracht.

Attentatsversuch nicht auszuschließen
Schoißwohl erläuterte zu der Rohrbombe, dass diese nicht per Fernzündung detonieren hätte können, sondern so gebaut war, dass sie an Ort und Stelle gezündet hätte werden müssen. Es sei dennoch nicht auszuschließen, dass der Sprengsatz für einen Anschlag auf den Vizebürger gedacht gewesen sei. Der Kriminalist betonte jedoch, dass in dem Fall "in alle Richtungen" ermittelt werde.

Symbolfoto

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